
Kronen Zeitung
TIROLER CUP
Wacker krönte Fest mit Aufstieg ins Semifinale
Wacker Innsbruck marschiert auf das Double zu! Der überlegene Westliga-Tabellenführer schaffte am Dienstagabend mit einem 4:0-Sieg gegen Innsbruck-West den Aufstieg in das Halbfinale des Tiroler Cups. Mehr als 1000 Menschen sorgten für eine unvergessliche Atmosphäre auf dem kleinen Platz.
Oh wie ist das schön. So was hat man lange nicht gesehen! 999 Zuschauer innerhalb und viele, viele Kiebitze außerhalb des kleinen Platzes sorgten am Dienstagabend in Hötting-West im Viertelfinale des Tiroler Cups zwischen Innsbruck West und Wacker Innsbruck für ein unvergessliches Fußball-Spiel.
Ankick mit Verspätung
Weil viele Fans aufgrund der Parkplatzsituation auf eine Auto-Anreise verzichtet hatten, brach sogar kurz der öffentliche Verkehr zusammen. Schiri Tayfun Yilmaz pfiff deswegen die Partie mit rund zehn Minuten Verspätung an.
Wacker klar überlegen
Innsbruck West (9. in der Landesliga West) mag in dieser Atmosphäre von einer Cup-Sensation gegen Wacker Innsbruck geträumt haben. Der überlegene Westliga-Spitzenreiter ließ auf dem Weg zum möglichen Double aber nichts anbrennen. Nach mehreren „Sitzern“ stellte Kunze nach einem Tekir-Eckball per Kopf mit der überfälligen Führung die Weichen auf Aufstieg (42.). Der Rest war in der zweiten Halbzeit nur noch eine Formsache für die Truppe von Trainer Sebastian Siller. Wacker siegte mit 4:0.
Kantersieg für WSG Juniors
Auf dem Papier schien die Partie zwischen WSG Juniors und Kematen ausgeglichen. Die Wattener feierten aber dank Toren von Hupfauf (41. Elfer, 43., 75.), Siess (60.), Radovanovic (68. E) und Weyrer (77.) einen 6:0-Kantersieg.
Lange Busfahrt für Reutte
Mehr als 360 Kilometer und über fünf Stunden Fahrt legt Landesligist Reutte für das Cup-Viertelfinale (20.15) beim Regionalliga-Klub St. Johann zurück. „Wir fahren mit dem Bus und sind erst gegen 2.00 Uhr daheim. Für die Jungs ist das aber das Spiel des Jahres“, sagte Reutte-Manager Dirk Handtrack.
St. Johanns sportlicher Leiter Alfred Neuner kündigte an: „Wir werden Stammspieler schonen, wollen aber ein gutes Gesicht zeigen.“
Michael Streiter mit dezimierter Truppe
Eine kürzere Anreise hat Volders: Michael Streiter muss mit seinem Team zum Liga-Konkurrenten nach Ebbs (19.30). Doch das Lazarett wird größer. „Gegen die WSG-Juniors mussten wieder drei Spieler verletzt vom Feld – diese Saison ist kriminell“, sagte Streiter. Trotzdem gibt sich die Trainer-Legende kämpferisch: „Aufgeben werden wir nicht. Wenn die fitten Jungs unser Spiel auf den Platz bringen, sind wir konkurrenzfähig.“
Ebbs-Trainer Paul Schneeberger meinte auf die Frage nach einem Vorteil schmunzelnd: „Unser Vorteil ist der Heimvorteil.“
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Bild: Christof Birbaumer























