
Kronen Zeitung
US-GRÖSSE TEILT AUS
WM-Coach? „Kann ihn nicht allzu ernst nehmen“
Ein Hymnen-Sager von Kanadas Trainer Jesse Marsch kurz vor dem Start der WM kam bei USA-Größe Clint Dempsey nicht gut an. Dieser sagte in Richtung des früheren Coaches von Red Bull Salzburg: „Ich kann diesen Typen nicht allzu ernst nehmen.“
„In den USA mussten wir die Spieler manchmal anflehen, die Nationalhymne zu singen.“ So blickte Jesse Marsch auf seine Zeit beim Nationalteam seines Heimatlandes zurück. Der ehemalige Salzburg-Trainer war 2010 bei der WM in Südafrika als Assistent dabei. Vor dem Auftaktspiel gegen Bosnien und Herzegowina (1:1) lobte er dafür die Mentalität „seiner“ Kanadier in den höchsten Tönen. „Die Jungs singen aus vollem Hals, weil sie dem Land zeigen wollen, wie stolz sie darauf sind, hier zu sein und Kanada zu repräsentieren.“
Ex-Spieler teilt gegen Landsmann aus
Aussagen, die einem ehemaligen Spieler der USA ganz und gar nicht schmeckten: Clint Dempsey. Angesprochen auf den Marsch-Sager teilte der TV-Experte von Fox News gegen seinen Landsmann aus: „Hat er das wirklich gesagt? Ich kann diesen Typen nicht allzu ernst nehmen.“ Es sei eine Ehre gewesen, das Land zu repräsentieren.
USA-Größe Dempsey: „Ich habe für dieses Land geblutet“
„Ich war normalerweise keiner, der bei der Nationalhymne mitsingt, habe meine Hand aufs Herz gelegt und gebetet“, sagte der Texaner, der ausführte: „Ich habe für dieses Land geblutet. Ich habe mir beim Spielen für dieses Land die Nase gebrochen. Ich habe zwei Herzoperationen überstanden und trotzdem wieder für dieses Land gespielt.“
Im Nachsatz teilte er noch einmal gegen Marsch aus. „Ich lasse mir von keine Ratschläge von jemandem geben, der die Seiten gewechselt hat und jetzt die Nationalhymne eines anderen Landes singt“, erklärte Dempsey.
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Bild: AFP/JAMIE SQUIRE






















