
Kronen Zeitung
WM 2026?
Konsel deutlich: „Wäre ich Julian Nagelsmann …“
Wäre er Bundestrainer, würde Michael Konsel Manuel Neuer in Deutschlands WM-Kader berufen. In seiner Kolumne für die „Krone“ schreibt der ehemalige ÖFB-Teamkeeper außerdem anlässlich dessen großen Interviews über Jean-Marie Pfaff und Österreichs Teilnahme am Fußball-Spektakel in Nordamerika ...
Großartige Persönlichkeit mit spezieller Ausstrahlung – das fällt mir spontan zu Jean-Marie Pfaff ein. Der Belgier war für seine speziellen Reflexe bekannt, hat schier unhaltbare Bälle pariert, schaffte es bei den Bayern nicht umsonst zum Publikumsliebling.
Wer glänzt heuer?
Jean-Marie hatte in den 80er-Jahren auch enormen Anteil an den Erfolgen des belgischen Nationalteams – was damals galt, gilt bis heute: Um bei einem Großereignis weit zu kommen, bedarf es eines großartigen Torhüters. Siehe Emiliano Martinez, der Argentinien 2022 in der Verlängerung des Finales vor dem K.o. bewahrte und im Elfmeterschießen zum WM-Helden avancierte. Oder Spaniens Unai Simon, der 2024 in Deutschland auf dem Weg zum EURO-Titel glänzte.
Ich bin gespannt, wer bei der kommenden WM in den Blickpunkt rücken wird. Wäre ich Julian Nagelsmann, würde ich alles unternehmen, damit sich Manuel Neuer nochmals ins deutsche Tor stellt. Zudem bin ich froh darüber, in Kürze nicht mehr als letzter Österreicher in einem WM-Tor gestanden zu sein.
Es ist das Sahnehäubchen einer Karriere, die mentale Komponente spielt die größte Rolle. Du darfst es nicht als Belastung empfinden, sondern musst es als Privileg sehen, bei einer Endrunde das Tor zu hüten. Unsere Nummer 1 – vermutlich Alex Schlager – hat die Riesenchance, seine Klasse auf der Weltbühne zeigen zu können.
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Bild: AFP/OSCAR DEL POZO























