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Kronen Zeitung

vor 3 Stunden
GAK 1902Steiermark

GAK SELBSTKRITISCH:

„Wir hatten nicht unseren besten Tag!“

Volker Silli

Die GAK-Verantwortlichen analysierten das schmeichelhafte 1:1 gegen Ried sachlich. Am Dienstag im „Rückspiel“ muss der Kapitän passen.


Der GAK blieb beim 1:1 gegen Ried daheim weiter ungeschlagen und holte im Kampf mit den „Sternchen-Teams“ (die bei Punktegleichheit vorgereiht werden) einen weiteren wertvollen Punkt im Abstiegskampf – aber das war nur den Superparaden von Goalie Franz Stolz zu danken, den Ried-Coach Senft am Ende säuerlich als „Zauberer“ lobte.

Bild: APA/ERWIN SCHERIAU

Sportchef Tino Wawra war ganz und gar nicht zufrieden: „Die erste Halbzeit war unsere schlechteste Leistung in der Quali-Gruppe, wir waren sehr glücklich. Erst als Ferdl Feldhofer zur Pause laut geworden ist, ist’s besser geworden. Ein paar Spieler hatten diesmal keinen guten Tag, mussten aufgeweckt werden. Am Ende war’s ein glücklicher Punkt für uns, den wir gerne mitnehmen.“

Im Rückspiel am Dienstag in Ried muss aber vieles besser werden: „Wenn wir wieder so reingehen und den Start verschlafen, schauen sicher keine Punkte für uns raus!“

Trainer Feldhofer knurrte: „Wir hatten sicher nicht unseren besten Tag! Erste Hälfte waren wir klar unterlegen, haben nicht umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Zweite Halbzeit haben wir nachgeschärft. Für neutrale Zuschauer war’s insgesamt ein Super-Spiel, aber ich hab neue graue Haare bekommen, weil zu viel nicht gepasst hat. Auch hinten waren wir nicht so gut, wie wir das sonst sind. Wir können das nicht besser reden, als es ist.“

Bild: GEPA

Im Rückspiel werden die Karten aber neu gemischt: „Wir wissen, dass uns Ried Probleme bereiten kann, aber so ist es auch umgekehrt, wenn wir performen.“

Dämpfer für Dienstag: Kapitän Thorsten Schriebl fällt gelb-gesperrt aus – Tobias Koch und Murat Satin stehen bereit.


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